Jeju Island: Why Koreans Call It the "Kingdom of Tangerines" — A Complete Guide to Citrus Picking

Jeju Island: Why Koreans Call It the "Kingdom of Tangerines" — A Complete Guide to Citrus Picking

Die Insel Jeju hat in Korea einen ungewöhnlichen Spitznamen: „Gamgyulguk“ (감귤국), was wörtlich „Zitrus-Königreich“ bedeutet.

In diesem Artikel

Warum wird Jeju „Zitrus-Königreich“ genannt? Wie läuft das Mandarinenpflücken ab? 3 empfohlene Orte Wenn Mandarinenfarmen zu Cafés werden Praktische Informationen

Warum wird Jeju „Zitrus-Königreich“ genannt?

Die Insel Jeju hat in Korea einen ungewöhnlichen Spitznamen: „Gamgyulguk“ (감귤국), was wörtlich „Zitrus-Königreich“ bedeutet. Es handelt sich nicht um einen offiziellen Namen, doch der Ausdruck ist so bekannt, dass sogar Fernsehsendungen wie MBCs Tipspoon ihn bei der Vorstellung Jejus verwenden.

Der Spitzname zeigt, wie eng Mandarinen mit der Identität der Insel verbunden sind. Jeju produziert den Großteil der koreanischen Zitrusfrüchte, und die vulkanische Erde, die milden Winter sowie die langen Sonnenstunden sorgen dafür, dass Jeju-Mandarinen für ihre besondere Süße bekannt sind.

Mandarinen gehören seit Langem zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten der Insel. Bis heute prägen sie Wirtschaft, Landschaft und Tourismus Jejus.

Wie läuft ein Mandarinenpflück-Erlebnis eigentlich ab?

Das Prinzip ist einfach. Besucher betreten die Farm, erhalten eine Schere und einen Korb und gehen direkt in die Plantage, um selbst Mandarinen zu pflücken.

Besonders viele ausländische Reisende überrascht die Verkostung vor Ort. Auf den meisten Farmen dürfen Besucher die frisch gepflückten Früchte sofort essen — oft ohne zusätzliche Kosten und ohne Begrenzung während des Aufenthalts.

Frisch gepflückte Jeju-Mandarinen schmecken deutlich anders als Supermarktware. Die Schale ist noch warm von der Wintersonne, das Aroma intensiver und der Saft spürbar frischer.

Die übrigen gepflückten Früchte können in der Regel mitgenommen werden. Manche Farmen bieten zusätzlich den Kauf nach Gewicht an.

Drei Orte aus MBCs „Tipspoon“

Harye Tangerine Experience Farm
361-4 Harye-ro, Namwon-eup, Seogwipo-si
Eine ruhige Farm auf dem Land mit Fokus auf klassische Ernteerlebnisse.

Little Prince Tangerine Farm
45-1 Chusa-ro 36beon-gil, Daejeong-eup, Seogwipo-si
Bekannt für ihre stimmungsvolle Atmosphäre und fotogene Gestaltung.

Jeju Citrus Museum
441 Hyodonsunhwan-ro, Seogwipo-si
Ein Museum, das die Geschichte, Anbaumethoden und verschiedenen Zitrussorten Jejus zeigt.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Verfügbarkeit sollten vor dem Besuch direkt überprüft werden.

Wenn Mandarinenfarmen zu Cafés werden

Viele Mandarinenfarmen auf Jeju haben sich inzwischen von reinen Ernteorten zu vielseitigen Erlebnisräumen entwickelt. Häufig gehören heute Cafés, Desserts und saisonale Fotobereiche zum Standardangebot.

Nach dem Pflücken entspannen Besucher oft in Cafés mit Steinmauern und genießen Mandarinen-Tee, Zitrus-Ade, Mandarinen-Scones oder andere Desserts im Jeju-Stil. Manche Farmen bieten zusätzlich Tageskurse an, etwa zur Herstellung von Zitrusmarmelade oder Duftkerzen.

Auch die Landschaft selbst gehört zum Erlebnis: leuchtend orange Früchte zwischen grünen Blättern, schwarze Vulkansteinmauern und sanftes Winterlicht schaffen eine typische Jeju-Atmosphäre.

Viele Farmen verleihen außerdem kostenlos Requisiten wie orangefarbene Hüte, Vintage-Körbe oder Picknickzubehör für Fotos.

Praktische Informationen

PunktInformation
SaisonHauptsaison ab November, bei Freilandplantagen bis Januar–Februar
HauptregionDie meisten Erlebnisfarmen befinden sich rund um Seogwipo
SortenHallabong, Cheonhyehyang, Redhyang und klassische Mandarinen
KleidungBequeme Schuhe und Kleidung, die etwas Zitrussaft verträgt
KostenJe nach Farm unterschiedlich — meist Pauschale oder Abrechnung nach Gewicht