Was man auf Jeju Island essen sollte

Was man auf Jeju Island essen sollte

Jejus Geografie als Vulkaninsel hat eine Esskultur hervorgebracht, die so nirgendwo sonst in Korea existiert.

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Was man auf Jeju essen sollte Jeju-Schwarzes Schwein — Das Eine, das man nicht verpassen darf Galchi — Silberfisch aus den Gewässern von Jeju Abalone — Von Haenyeo gefangen, auf jede Art serviert Gogi Guksu — Jejus alltägliche Nudelsuppe Omegi Tteok — Ein traditioneller Reiskuchen von der Insel

Was man auf Jeju essen sollte

Jejus Geografie als Vulkaninsel hat eine Esskultur hervorgebracht, die so nirgendwo sonst in Korea existiert. Zutaten, die von der Umgebung der Insel geprägt sind, Meeresfrüchte, die direkt von Haenyeo-Taucherinnen aus dem Wasser geholt werden, und lokale Gerichte mit Jahrhunderten Geschichte dahinter. Das sollte man essen, wenn man dort ist.

Jeju-Schwarzes Schwein — Das Eine, das man nicht verpassen darf

In Korea gibt es ein Sprichwort, dass man nur die Hälfte der Insel erlebt hat, wenn man Jeju verlässt, ohne schwarzes Schweinefleisch gegessen zu haben. Jejus schwarze Schweine sind kleiner als gewöhnliche Schweine, brauchen länger zum Aufziehen und existieren in geringerer Zahl — all das merkt man am Fleisch. Die Textur ist fester, das Fett zäher und der Geschmack ausgeprägter. Vor Ort wird es traditionell über Holzkohle gegrillt und in Mel-Jeot, eine gesalzene Sardellensauce, getunkt gegessen. Restaurants mit schwarzem Schweinefleisch findet man überall auf der Insel, aber die Black Pork Street in Jeju City gilt als der bekannteste Ort dafür.

Galchi — Silberfisch aus den Gewässern von Jeju

Jejus Sägebarschfisch — Galchi — ist in ganz Korea bekannt, und die Variante aus den Gewässern vor Jeju gilt als die beste. Die Fische sind größer und fleischiger als anderswo, und Menschen, die beide Varianten gegessen haben, sagen durchweg, dass sie unterschiedlich schmecken. Galchi-Jorim ist die häufigste Zubereitung: der Fisch wird in einer scharfen Sauce geschmort und in einem Tontopf serviert. Galchi-Hoe — roher Sägebarschfisch — ist eine Spezialität Jejus, die man auf dem Festland nur schwer findet. Einen langen silbernen Fisch roh zu essen, erwarten die meisten Menschen nicht, aber genau das macht es zu einer typischen Jeju-Erfahrung.

Abalone — Von Haenyeo gefangen, auf jede Art serviert

Jeju-Abalone wird wild von Haenyeo — den Freitaucherinnen der Insel — gefangen, was sie von den gezüchteten Varianten unterscheidet, die anderswo in Korea erhältlich sind. Der Unterschied in Textur und Geschmackstiefe ist deutlich bemerkbar. Auf Jeju begegnet man Abalone in mehr Formen als irgendwo sonst: als Brei, gegrillt, roh, in Bibimbap mit klarer Brühe, Shabu-Shabu und Steintopfreis. Auf dem Festland kennen die meisten Menschen sie nur als Brei oder gegrillt. Der Preis liegt über dem Durchschnitt, aber die wild gefangene Version aus Jeju hat konstant den Ruf, ihr Geld wert zu sein.

Gogi Guksu — Jejus alltägliche Nudelsuppe

Gogi Guksu ist Jejus repräsentativstes lokales Gericht. Schweineknochen und Fleisch werden stundenlang gekocht, um eine reichhaltige, klare Brühe zu erzeugen, die anschließend mit Nudeln und Schweinefleischscheiben serviert wird. Es sieht ähnlich aus wie Seolleongtang — die Knochenbrühe aus Seoul — verwendet aber Schwein statt Rind, was dem Gericht einen anderen Charakter verleiht. Das Gericht hat seine Wurzeln in Jejus Tradition, Nudeln bei Feierlichkeiten zu servieren: Gogi Guksu war das Essen für Hochzeits- und Festgäste, weshalb es manchmal auch Janchi Guksu — Festnudeln — genannt wird. Es ist günstig, sättigend und die Version, die Einheimische essen, weshalb es eine der besten Möglichkeiten ist, wie jemand aus Jeju zu essen.

Omegi Tteok — Ein traditioneller Reiskuchen von der Insel

Omegi Tteok ist ein Reiskuchen aus Jeju, der aus Kolbenhirse statt aus Klebreis hergestellt wird, wie er in den meisten koreanischen Tteok verwendet wird. Der Hirsenteig wird zu Kugeln geformt, mit roter Bohnenpaste gefüllt und in Sojabohnen- oder rotem Bohnenpulver gewälzt. Das Ergebnis ist zäh und leicht nussig — weniger süß als viele andere koreanische Reiskuchen. Der Grund, warum Hirse statt Reis verwendet wurde, liegt in Jejus Geschichte: Reis war auf der Insel knapp, und Hirse war das Hauptgetreide. Der Kuchen spiegelt das wider. Heute gehört Omegi Tteok zu den beliebtesten Souvenirs von Jeju und ist auf dem Dongmun-Markt sowie am Flughafen erhältlich, obwohl sich die frischen Varianten kleiner Hersteller besonders lohnen.