Lila liegt gerade im Trend — Ube erobert Korea

Lila liegt gerade im Trend — Ube erobert Korea

Etwas Lila tauchte plötzlich auf den Speisekarten von Cafés in ganz Korea auf. Das ist Ube — ein leuchtend violettes Wurzelgemüse, das ursprünglich von den Philippinen stammt.

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Lila hat gerade seinen großen Moment — Ube erobert Korea Was ist Ube? Warum ist es gerade jetzt in Korea im Trend? Getränke, Kuchen, Brot — Ube ist überall

Lila hat gerade seinen großen Moment — Ube erobert Korea

Etwas Lila tauchte plötzlich auf den Speisekarten von Cafés in ganz Korea auf. Das ist Ube — ein leuchtend violettes Wurzelgemüse, das ursprünglich von den Philippinen stammt. Nach der weltweiten Matcha-Welle ist Ube zu einer der meistdiskutierten Zutaten in der Dessertwelt geworden. In Korea begann es sich 2026 rasant in Cafés und Bäckereien auszubreiten.

Was ist Ube?

Ube ist eine Art violette Yamswurzel, die seit Langem in philippinischen Desserts verwendet wird. Sie sieht der violetten Süßkartoffel ähnlich, ist botanisch jedoch eine andere Zutat. Der Geschmack ist süß und cremig, irgendwo zwischen Vanille und gerösteten Nüssen. Besonders auffällig ist ihre Fähigkeit, ohne künstliche Farbstoffe ein kräftiges, natürliches Lila zu erzeugen. Außerdem hat sie einen glykämischen Index von 24 und liegt damit im unteren Bereich der Skala — ein Punkt, den gesundheitsbewusste Verbraucher bemerkt haben.

Warum ist es gerade jetzt in Korea im Trend?

Nach Matcha suchte die Cafébranche nach ihrer nächsten charakteristischen Zutat. Ube erfüllt gleichzeitig zwei Anforderungen: eine visuell auffällige violette Farbe, die sich gut fotografieren lässt, und ein gesundes Image, das eine Generation anspricht, die Nährwertangaben liest. Die weltweite Nachfrage nach Ube ist stark gestiegen. Laut dem philippinischen Ministerium für Handel und Industrie erreichten die philippinischen Exporte von Yamswurzeln einschließlich Ube im Jahr 2025 etwa 610 Tonnen — ein Anstieg von 43 Prozent gegenüber 2024. In den Vereinigten Staaten wurde der Nachfrageboom als „violetter Goldrausch“ bezeichnet. Starbucks in den USA brachte außerdem einen Coconut Macchiato mit Ube als Bestandteil des Frühlingsmenüs 2026 heraus. Korea griff diesen Trend schnell auf.

Getränke, Kuchen, Brot — Ube ist überall

Ube begann mit Getränken und verbreitete sich schnell in Bäckereien. Ube-Lattes, Ube-Bubble-Tea, Ube-Creme-Pancakes, Ube-Kuchen und Ube-Cremebrötchen sind inzwischen überall auf dem Markt zu finden. Sogar Convenience Stores haben Ube-Cremebrot eingeführt. Auf der Zuliefererseite brachte die Zutatenmarke NatureTee im Januar 2026 ein neues Ube-Pulverprodukt auf den Markt, um die frühe Nachfrage zu bedienen.

Die vollständige Etablierung im Mainstream stößt jedoch noch auf gewisse Hürden. Brancheninsider nennen zwei wiederkehrende Probleme: Ube ist in Korea eine unbekannte Zutat, was den Aufbau stabiler Lieferketten erschwert, und die Rohstoffkosten bleiben hoch. Ob sich Ube dauerhaft etabliert oder wie andere kurzlebige Trends wieder verschwindet, ist weiterhin offen.