K-Chicken: Ein Leitfaden zu den verschiedenen Stilen koreanischer Hähnchenmarken

K-Chicken: Ein Leitfaden zu den verschiedenen Stilen koreanischer Hähnchenmarken

Der K-Pop-Reisetrend wandelt sich. Tanzkurse, Gesangsaufnahmen und Idol-Makeovers prägen nun den Tourismus in Seoul neu.

In diesem Artikel

Was ist der K-Dive-Trend? Welche Erlebnisse sind am beliebtesten? Wie reagieren Unterhaltungsunternehmen? Was bedeutet das für den Tourismus in Seoul?

Was ist der K-Dive-Trend?

Die Art und Weise, wie K-Pop-Fans nach Korea reisen, verändert sich. Über den Besuch von Konzerten und den Kauf von Fanartikeln hinaus suchen internationale Besucher zunehmend nach aktiver Teilhabe – sei es das Erlernen von Choreografien in Tanzstudios, Aufnahmen im Studio oder das Styling wie ihre Lieblingsidole. Die Reiseplattform Creatrip identifizierte diesen Wandel in ihrem Inbound-Tourismus-Trendbericht 2025 und nannte ihn den „K-Dive“-Trend. Der Bericht beschreibt den wachsenden Wunsch ausländischer Touristen, über den passiven Konsum hinauszugehen und sich direkt mit der koreanischen Kultur zu beschäftigen.

Die Zahlen bestätigen dies. Laut Kreditkartendaten des Korea Tourism Data Lab stiegen die Ausgaben ausländischer Touristen in Karaoke-Bars (Noraebang) zwischen Januar 2024 und Juni 2025 um 54,8 % im Jahresvergleich. Auch in den Verkaufsrankings für Erlebnisprodukte zeigen sich Verschiebungen. Unter den buchbaren Aktivitäten, die von ausländischen Besuchern in Korea erworben wurden, standen Hanbok-Verleih am Gyeongbokgung-Palast an erster Stelle, gefolgt von Haar- und Make-up-Sitzungen in von Prominenten bevorzugten Schönheitssalons. (Korea Times, Kyeongin Ilbo)

Welche Erlebnisse sind am beliebtesten?

Tanzkurse sind eine der definierenden Kategorien des K-Dive-Trends. Im 1MILLION Dance Studio im Bezirk Seongdong in Seoul versammeln sich Ausländer aus der ganzen Welt, um Choreografien von professionellen Dozenten zu lernen. Laut Berichten der Korea Times reiste ein 24-jähriger Besucher aus den Niederlanden speziell deshalb nach Korea, um Koreanisch und K-Pop-Tanz zu studieren. Die Kurse basieren auf tatsächlichen Idol-Choreografien, wobei anfängerfreundliche Sitzungen für Erstbesucher verfügbar sind. (Korea Times)

Auch Erfahrungen in Aufnahmestudios gewinnen an Bedeutung. Studios wie das King Studio bieten rund zweistündige K-Pop-Produktionssitzungen für Besucher aus Hongkong, den USA und anderen Ländern an. Die Teilnehmer schlüpfen in die Rollen von Sänger, Produzent und Tontechniker und nehmen einen professionell aufgenommenen Track mit nach Hause. Idol-Make-up-Erlebnisse runden die gefragtesten Aktivitäten ab. Beauty Play in Myeong-dong, Seoul, bietet Berichten zufolge kostenlose Makeovers im Stil von K-Pop-Idolen durch professionelle Visagisten an, wobei sich an Wochenenden oft Schlangen bilden. (Wikitree / aktueller Betriebsstatus ist zu bestätigen)

Wie reagieren Unterhaltungsunternehmen?

Da die Nachfrage nach Erlebnissen wächst, steigen große Unterhaltungsunternehmen direkt in den Markt ein. HYBE führte vom 20. März bis zum 12. April 2026 „The City Arirang Seoul“ durch – eine stadtweite Kampagne, die artist-thematische Lebensmittel, Ausstellungen, Unterkünfte und Pop-up-Stores integrierte. Anstatt nur einzelne Produkte anzubieten, verwandelte das Projekt ganze Stadtviertel in Zentren für Fandom-Inhalte. Laut der Korea Times bemerkte ein HYBE-Vertreter, dass sich das Fan-Verhalten weg von der reinen Konzentration auf Auftritte hin zur Suche nach der breiteren Erzählung und dem Lebensstil der Künstler verschoben habe. (Korea Times)

Auch die Marktstruktur selbst entwickelt sich. Wo früher einzelne Studios und kleine Betreiber dominierten, entstehen nun Multi-Format-Einrichtungen – wie die Ktown4u COEX Academy, die Tanz, Gesangstraining, Aufnahme und Videodreh unter einem Dach anbietet. Globale Reisebuchungsplattformen wie Klook und KKday betreiben jetzt eigene K-Pop-Erlebniskategorien und decken so die wachsende Reservierungsnachfrage internationaler Besucher ab.

Was bedeutet das für den Tourismus in Seoul?

Der K-Dive-Trend verändert das Ausgabeverhalten ausländischer Besucher in Korea. Reisen werden zunehmend um Fandom-Inhalte herum strukturiert, statt um konventionelle touristische Orte – die Ausgaben weiten sich von Konzerttickets auf Beauty, Mode und urbane Erlebnisse aus. Berichten der Kyeongin Ilbo zufolge zeigen Analysen, dass fast die Hälfte der Top-Food-Inhalte bei ausländischen Besuchern mit K-Pop-Idol-assoziierten Orten verknüpft ist, was den Wunsch widerspiegelt, Orte zu erleben, die mit der Geschichte eines Künstlers verbunden sind, anstatt nur auswärts zu essen. (Kyeongin Ilbo)

Der K-Pop-Erlebnismarkt wandelt sich von kurzfristigen eventbasierten Produkten zu ganzjährig buchbarer Infrastruktur. Da individuelle Erlebnisse zu Paketen gebündelt werden und große Labels sowie globale Plattformen den Markt betreten, entwickelt sich K-Dive weniger zu einem vorübergehenden Trend als zu einem strukturellen Wandel in der Art und Weise, wie Koreas Tourismusindustrie arbeitet.

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